Viele Ängste beeinflussen das Leben der Menschen. Chromophobie - auch Chromatophobie genannt - ist eine Angst vor Farben. Die Bedeutung von Chromophobie leitet sich von den griechischen Wörtern "chromos" (Farbe) und " phobos" (Angst) ab.
Phobien vor bestimmten Farben haben individuelle Namen:
- Cyanophobie: Furcht vor Blau
- Xanthophobie: Furcht vor Gelb
- Prasinophobie: Furcht vor Grün
- Chrysophobie: Furcht vor Orangen
- Rhodophobie: Furcht vor Rosa
- Kastanophobie: Furcht vor Braun
- Leukophobie: Angst vor Weiß
- Melanophobie: Furcht vor Schwarz
Ursachen der Chromatophobie
Eine häufige Ursache für Chromophobie ist eine posttraumatische Belastungsstörung (PTSD). Traumatische Ereignisse in der Kindheit oder Jugend können den Verstand des Opfers darauf trainieren, einen neutralen Reiz mit dem Ereignis zu assoziieren. Bei Chromophobie assoziiert die Psyche das traumatische Ereignis mit einer bestimmten Farbe, die dann eine Reaktion auslöst, wenn die Person diesen Farbton sieht.
Weitere Ursachen für Chromatophobie sind Konditionierungen. Manche Menschen empfinden eine starke Angst vor einer Farbe, weil sie ein traumatisches Ereignis miterlebt haben, ohne es selbst zu erleben. Durch kulturelle Konditionierung werden bestimmte Farben als unvorteilhaft eingestuft, was dazu führen kann, dass Menschen diese Farbtöne fürchten. Menschen mit Phobien reagieren nicht auf Logik, da sie unter einem konditionierten Verhalten leiden, das nicht auf Fakten beruht.