Lebensmittel unterscheiden sich in Farbe, Textur und Konsistenz. Die Entwicklung eines Farbklassifizierungssystems stellt sicher, dass die richtigen Methoden und Messgeräte eingesetzt werden, um möglichst genaue Farbdaten zu erhalten. Bildquelle: Flickr-Benutzer Pen Waggener

Die Farbmessung ist eine gängige Praxis in der Lebensmittelindustrie und ermöglicht eine einheitliche und quantitative Analyse der Farbe. Die tatsächliche Farbe wird oft durch eine Vielzahl von Faktoren wie Unterschiede in der menschlichen Farbwahrnehmung, unterschiedliche Lichtverhältnisse und den Betrachtungswinkel verfälscht. Da verschiedene Lebensmittel unterschiedlich auf diese zahlreichen Elemente reagieren, wurde ein Farbklassifizierungssystem entwickelt, um Lebensmittelherstellern zu helfen, die besten Entscheidungen in Bezug auf Farbmessgeräte auf der Grundlage des Aussehens und der Beschaffenheit von Lebensmitteln zu treffen.

Da verschiedene Lebensmittel unterschiedlich auf diese zahlreichen Elemente reagieren, wurde ein Farbklassifizierungssystem entwickelt, das Lebensmittelherstellern helfen soll, auf der Grundlage des Aussehens und der Konsistenz von Lebensmitteln die besten Entscheidungen für Farbmessgeräte zu treffen.

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Farbklassifizierungssystem für Lebensmittel

Die Farbklassifizierung beruht darauf, wie das Licht auf ein Lebensmittel reagiert. Spektrophotometrische Analysen von undurchsichtigen Lebensmitteln stützen sich ausschließlich auf den Reflexionslichtwert, um die Farbe zu quantifizieren. Diese Lebensmittel variieren von flüssig bis fest sowie in Bezug auf Textur und Einheitlichkeit. Da selbst ein und dasselbe Lebensmittel in Qualität und Konsistenz stark variieren kann, hat die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) eine Liste zur Klassifizierung aller Lebensmittel auf der Grundlage ihrer Lichtbeständigkeit erstellt. Die drei Klassifizierungen sind:

  • Undurchsichtige Lebensmittel: Diese Lebensmittel lassen kein Licht durch, sondern reflektieren das Licht zurück. Bei lichtundurchlässigen Lebensmitteln handelt es sich meist um feste Stoffe wie Obst, Fleisch und Käse, aber auch dickere Flüssigkeiten wie Tomatensaft oder Suppe können als lichtundurchlässig betrachtet werden.
  • Transluzente Lebensmittel: Diese Lebensmittel reflektieren das Licht teilweise, lassen aber auch etwas Licht durch. Es handelt sich in der Regel um halbfeste oder flüssige Lebensmittel wie Marmelade, Gelatine und Fruchtsaft.
  • Transparente Lebensmittel: Diese Lebensmittel werden ausschließlich im Durchlicht erkannt. Beispiele sind Flüssigkeiten wie Limonade, Öl, Alkohol und klare Getränke.

Messung der opaken Lebensmittelfarbe

Undurchsichtige Proben sind oft stark strukturiert und ungleichmäßig und erfordern eine Durchschnittsbildung der Farbproben, um genaue Messwerte zu erhalten. Die Farbmessung dieser Lebensmittel basiert vollständig auf den Lichtreflexionswerten. Diese Technologie beobachtet die Lichtreflexion aus verschiedenen Winkeln und ermöglicht eine einheitlichere Farbmessung von Proben mit undurchsichtigen Farbklassifizierungseigenschaften.

Die Liste der undurchsichtigen Lebensmittel umfasst:

  • Mehl
  • Orangensaft
  • Nüsse
  • Maisflocken
  • Obst
  • Fleisch
  • Käse
  • Kekse
  • Tomatensuppe

Bestimmte Garmethoden, wie Backen und Braten, können eine Herausforderung bei der Messung der Opazität von Lebensmitteln darstellen. Die Beschichtungen und Schalen, die sich bei diesen Verfahren bilden, führen zu einer uneinheitlichen Konsistenz und sind oft zu zerbrechlich, um sie genau zu messen, ohne die Integrität des Produkts - und damit die Wahrnehmung des Verbrauchers - zu beeinträchtigen.

Um diese Herausforderungen zu vermeiden, ist der Einsatz von berührungslosen spektralphotometrischen Messgeräten, die die besten verfügbaren Farbmessverfahren verwenden, unerlässlich. Mit den richtigen Geräten können Sie die Farbvariablen jedes Lebensmittels messen und genaue Messwerte für die Qualitätssicherung liefern.

Gebackene und frittierte Lebensmittel stellen aufgrund ihrer starken Textur und uneinheitlichen Konsistenz oft eine Herausforderung bei der Farbmessung dar. Die Verwendung der besten Farbmessgeräte für diese Probentypen gewährleistet eine genaue Farbquantifizierung. Bildquelle: Flickr-Benutzer Procsilas Moscas

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Messung der transluzenten Lebensmittelfarbe

Von den drei Farbklassifizierungen sind die durchscheinenden Lebensmittel am schwierigsten zu quantifizieren.

Die Lichtdurchlässigkeit kann je nach Hintergrund und Beleuchtung variieren. Deshalb ist es wichtig, diese Lebensmittel vor einem festen weißen Hintergrund und mit einem vorgegebenen Lichtweg zu messen. Das Licht muss mit jeder Probe aus demselben Winkel und aus derselben Richtung interagieren, um Konsistenz zu gewährleisten.

Eine weitere Herausforderung liegt in der Konsistenz bestimmter durchsichtiger Lebensmittel. So kann beispielsweise Sirup an Ihrem Probenhalter haften. Neben der Einhaltung eines präzisen Messbereichs müssen Sie Ihren Probenhalter auch regelmäßig reinigen, um Spuren vergangener Substanzen zu entfernen.

Beispiele für durchsichtige Lebensmittel sind:

  • Ahornsirup
  • Lebensmittel auf Gelatinebasis
  • Vanillepudding
  • Marmelade
  • Fruchtsaft

Transparente Lebensmittel-Farbmessung

Farbklassifizierungen von transparenten Lebensmitteln beruhen auf der Lichtdurchlässigkeit, um Farbdaten genau quantifizieren zu können. Transparente Lebensmittel und Flüssigkeiten lassen sich am besten mit Transmissionsmessverfahren messen. Diese Lebensmittel sind oft verflüssigt und müssen für eine optimale Betrachtung in eine Transmissionszelle gelegt werden.

Denken Sie bei transparenten Lebensmitteln an Beispiele:

  • Klare Getränke
  • Soft drinks
  • Öl
  • Alkohol
  • Gelee
  • Tee
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Transluzente und transparente Proben können unterschiedliche Lichtdurchlässigkeitsgrade aufweisen und müssen entsprechend dieser Farbklassifizierungsmerkmale behandelt und gemessen werden.

Bildquelle: Flickr-Benutzer United Soybean Board

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