US-Soldaten feiern am Spieltag der Armed Forces Classic in Südkorea. Bildnachweis: Flickr User USAG - Humphreys

Das US-Militär und die uniformierten Dienste kaufen ihre Textilien auf der Grundlage von Spezifikationen ein, die in einer Reihe von Gesetzen1 verankert sind. Das Berry Amendment und das Kissell Amendment legen genau fest, welche Stoffe und Farben für alles geeignet sind, von Tarn- und Ausgehuniformen bis hin zu Planen und Fahrzeugabdeckungen. Für US-Textilhersteller ist dies eine Gelegenheit, sich feste Verträge zu sichern, deren Anforderungen sich nicht so oft ändern wie die der sich ständig weiterentwickelnden Modewelt. Mit etwa 31.000 Einzelartikeln, die jedes Jahr gekauft werden, können diese Verträge den Textilherstellern eine beträchtliche Menge an Einnahmen bescheren. Unternehmen, die Textilien für US-amerikanische Verbündete herstellen, müssen ähnliche rechtliche Anforderungen erfüllen und haben ähnliche Möglichkeiten.

Dies ist jedoch ein zweischneidiges Schwert, das von den Herstellern strenge Qualitätskontrollsysteme verlangt. Sollte eine Charge von Textilien die gesetzlich vorgeschriebenen Standards nicht erfüllen, wird sie zurückgewiesen, und die Hersteller müssen die Kosten für Material, Arbeit und Lieferung tragen. Noch alarmierender ist, dass wiederholte Fehler die Defense Logistics Agency dazu veranlassen könnten, den Vertrag zu beenden. Dies hätte eine unmittelbare, abschreckende Wirkung auf die Geschäftstätigkeit eines Unternehmens. Zum Glück für die Hersteller ist dieser Standard einfacher zu erfüllen als die Launen der Konstrukteure. Alles, was die Hersteller tun müssen, um sicherzustellen, dass sie die Anforderungen erfüllen, ist, die Spezifikationen nachzuschlagen und ihre Produkte vor der Auslieferung zu testen, um sicherzustellen, dass sie übereinstimmen. Die Anforderungen sollten in den Vertragspapieren enthalten sein, und wenn nicht, sind sie auf Anfrage erhältlich.

Militärtextilien wie Camouflage sollen die Soldaten schützen und ihnen helfen, mit ihrer Umgebung zu verschmelzen. Bildnachweis: Flickr User Program Executive Office Soldier

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Qualitätskontrollprüfungen sind in der militärischen Textilproduktion unerlässlich

Aufgrund der Schwierigkeiten bei der ordnungsgemäßen Einfärbung militärischer Stoffe sind Tests erforderlich, anstatt sich einfach auf das Verfahren eines Unternehmens zu verlassen. Das Militär verwendet eine breite Palette von Spezialmaterialien, von denen viele in anderen Branchen oder für den normalen Verbraucher nicht zu finden sind. Diese Materialien können flammhemmend sein oder Schutz gegen chemische und biologische Angriffe bieten. Sie können aus Synthetikfasern, Naturfasern oder einer Mischung bestehen. Diese einzigartigen Eigenschaften von Militärtextilien wirken sich auf die Echtheit von Farbstoffen aus. Jedes Material erfordert ein anderes Färbeverfahren und eine andere Mischung von Materialien. Wenn neue Materialien getestet und zugelassen werden, müssen auch Unternehmen mit längerfristigen Verträgen mit dem Militär ihre Verfahren anpassen, um sicherzustellen, dass sie die Spezifikationen erfüllen.

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Militärtextilien umfassen mehr als nur Tarnung. Bildnachweis: Flickr-Nutzer See-ming Lee

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Spektralphotometer bewerten objektiv die Textilfarbe

Die beste Möglichkeit für Hersteller, Farbspezifikationen einzuhalten, ist die Prüfung von Gewebeproben mit einem Reflexionsspektralphotometer. Diese Geräte bewerten die Farbe undurchsichtiger Objekte objektiv und mit hoher Genauigkeit und Wiederholbarkeit. In einem Qualitätskontrolllabor platziert ein Techniker einfach die Probe, drückt einen Knopf am Gerät und notiert, ob die Farbe der Probe innerhalb eines festgelegten Toleranzstandards liegt. Das ist ein einfacher Prozess, der durch die präzisen Farbstandards des Militärs noch vereinfacht wird. Die Hersteller wissen, welche Farbe ihre Stoffe haben müssen, und ein Spektralphotometer kann ihnen sagen, ob ihre Stoffe diese Farbe haben. Dadurch wird das Risiko der Farbqualität vollständig minimiert.

Beim Messen von Stoffen können einige praktische Probleme auftreten, die berücksichtigt werden sollten. Erstens sind Stoffe nicht starr und können versehentlich in die Messöffnung kippen, wodurch die Messung verfälscht wird. Die Techniker sollten darauf achten, die Stoffe zu sichern, damit dies nicht passiert. Außerdem kann die Färbung über die gesamte Breite eines Stoffes uneinheitlich ausfallen. Techniker sollten mehrere Bereiche einer Probe messen, um sicherzustellen, dass sie alle innerhalb der Toleranzgrenzen liegen. Moderne HunterLab-Spektralphotometer sind in der Lage, den Mittelwert der Messungen zu ermitteln, um diesen Prozess zu unterstützen. Sollte das Material hauchdünn oder anderweitig nahezu transparent sein, wird eine Unterlage benötigt. Diese Unterlage sollte immer dieselbe Farbe haben, und das Gerät sollte so kalibriert werden, dass dies berücksichtigt werden kann.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Spektralphotometer Ihr Textilgeschäft verbessern können, oder wenn Sie Fragen zu dem Spektralphotometer haben, das Sie derzeit verwenden, kontaktieren Sie noch heute unsere freundlichen, professionellen Mitarbeiter. Wir helfen Ihnen gerne weiter.