Die Vielseitigkeit der japanischen Sojasaucen trägt dazu bei, den weltweiten Sojasaucenmarkt zu erweitern. Bildquelle: Unsplash-Benutzer Kuba Boski
"Meine Mutter hatte immer einen halben Liter Kikkoman Sojasauce im Küchenschrank stehen", schreibt Jenny Lee-Adrian. Ob bei der Zubereitung von Marinaden, Dip-Saucen oder gebratenem Reis - Kikkoman war in Lee-Adrians Haushalt ein fester Bestandteil der Küche. Erst Jahre später, als sie anfing, selbst zu kochen, erkannte sie, dass es neben dem geliebten Kikkoman ihrer Mutter eine ganze Welt japanischer Sojasaucen gibt, die "in Geschmack, Konsistenz und Aussehen sehr unterschiedlich sein können."1
Florence Fabricant schrieb schon vor über 20 Jahren: "Sojasauce hat viele Persönlichkeiten. Ihr Salzgehalt kann von atemberaubend intensiv bis zu weich und gedämpft variieren. Ihre Konsistenz reicht von wässrig bis zähflüssig."2 Diese Vielfalt macht japanische Sojasaucen ideal für eine breite Palette von Verwendungszwecken, egal ob Sie eine dunkle saishikomi oder eine leichte usukuchi suchen. Die vielseitige Verwendbarkeit von Sojasaucen in Verbindung mit der zunehmenden Neigung der Verbraucher, zu Hause zu essen, und einer wachsenden Zahl von Forschungsergebnissen, die den gesundheitlichen Nutzen von Soja bestätigen, erklären, warum der Markt für Sojasaucen in den kommenden Jahren voraussichtlich erheblich wachsen wird.3
Da der Markt für Sojasaucen wächst und die Verbraucher immer besser über die Möglichkeiten der Sojasaucen informiert sind, müssen die Hersteller die Qualität ihrer Produkte überwachen, um sicherzustellen, dass sie sowohl den Branchen- als auch den Kundenstandards entsprechen. Daher ist die Integration der spektralfotometrischen Farbmessung ein zunehmend wichtiger Bestandteil der Sojasoßenproduktion, selbst für Unternehmen, die altehrwürdige, traditionelle Herstellungsmethoden anwenden.
Die Farben der japanischen Sojasaucen können aufgrund ihrer Rohstoffe und Verarbeitungsmethoden drastisch variieren. Bildquelle: Flickr-Benutzer Hiroyuki Ishizawa