Spektralphotometer bewerten die Oxidation von Teeblättern
In der heutigen Welt ist Tee mehr als Kaffee, mehr als Bier, mehr als Coca-Cola König (er ist sicher nicht mehr George III.). Seit Jahrhunderten spielt er eine wichtige Rolle im Weltgeschehen, und noch immer ist Tee nach Wasser das am zweithäufigsten konsumierte1 Getränk der Welt. Die daraus resultierende enorme Menge an Tee, die angebaut, importiert und verarbeitet wird, erfordert hocheffiziente Prozesse. Eine schnelle und zuverlässige Qualitätskontrolle ist für die Hersteller unerlässlich, damit die Lieferungen pünktlich und entsprechend den Spezifikationen erfolgen. Aus diesem Grund verlassen sich die Hersteller häufig auf Spektralphotometer, um die Farbe ihrer Teeblätter schnell und genau zu bestimmen.
Die Hersteller messen die Farbe ihrer Blätter, denn die Farbe ist ein Indikator für das Oxidationsstadium eines Teeblattes. Die Oxidation eines Teeblattes2 gibt Aufschluss über die endgültigen Eigenschaften einer Tasse Tee, einschließlich Farbe, Geschmack und Koffeingehalt. Das liegt daran, dass alle Teesorten aus den Blättern derselben Pflanze, der Camellia sinensis, hergestellt werden. Grüner Tee, schwarzer Tee, weißer Tee und roter Tee unterscheiden sich nur durch die Zubereitung des Blattes.
So können die Hersteller durch die Messung der Farbe der Teeblätter zuverlässig Sorten und Chargen unterscheiden. Dadurch wird sichergestellt, dass ihre Partien korrekt verarbeitet wurden. Schließlich garantiert es die Konsistenz von Charge zu Charge über große Mengen und Jahrzehnte der Produktion.
Ohne eine genaue, objektive Analyse gehen den Herstellern Einnahmen verloren. Teepartien, die die Kundenanforderungen an Konsistenz und Qualität nicht erfüllen, können zurückgewiesen werden. Wiederholte Misserfolge können dazu führen, dass sich die Kunden nach anderen Herstellern umsehen. Ebenso kann die Nichtentdeckung eines Verarbeitungsfehlers, z. B. eines Fehlers bei der Trocknungstemperatur oder -zeit, ganze Chargen beschädigen. Es ist unwahrscheinlich, dass ein einzelner Fehler einem Hersteller so viel Schaden zufügt wie der Verlust von 46 Tonnen Tee, was in heutigen Dollar etwa 1,7 Millionen Dollar entspricht, für die British East India Company. Über Jahre hinweg können sich die kleinen Verluste eines Herstellers leicht zu einer größeren Gesamtmenge an verlorenem Tee summieren als bei der Boston Tea Party. Um dies zu vermeiden, verwenden die Hersteller eine spektrofotometrische Analyse, um Messfehler auszuschließen. Das ist einfacher, als in den Krieg zu ziehen.