Kaffeerost ist ein Pilz, der die Blätter der Kaffeepflanze angreift, was zu geringeren Erträgen an Kaffeebohnen führt und die Pflanze schließlich ganz abtötet. Bildquelle: Flickr-Benutzer Cliff
Wir leben in einer Zeit, die ich gerne als die "Latte"-Generation bezeichne, in der Kaffeehäuser und Cafés an fast jeder Straßenecke zu finden sind. Sogar in meinem persönlichen Budget ist ein Teil für meinen wöchentlichen Kaffeegenuss vorgesehen. Doch angesichts der Nachrichten über die Kaffeerost-Epidemie, die den großen Kaffeeproduzenten auf der ganzen Welt zu schaffen macht, könnten die Preiserhöhungen bald unsere Kaffeekonsumkultur verändern.
Kaffeerost wird für viele Kaffeeanbauer, -entwickler und -hersteller schnell zu einem großen Problem. "Kaffeerost wird durch den Pilz Hemileia vastatrix verursacht, der pulverförmige gelbe bis orangefarbene Flecken auf den Blättern verursacht. Diese Blattflecken werden schließlich braun, und die infizierten Blätter fallen vorzeitig von der Kaffeepflanze ab. Starke Entblätterung durch Kaffeerost schwächt die Kaffeepflanze, verringert den Ertrag und kann schließlich zum Absterben der Kaffeepflanze führen."
Der Kaffeerost (auch als "Roya-Krankheit" bekannt) ist vor allem in Mittel- und Südamerika ein Problem, das die Ernten in diesen Gebieten schnell dezimiert, doch die wirtschaftlichen Folgen sind weltweit spürbar. Die Kaffeebohnen aus dieser Region sind einzigartig und werden wegen ihres starken Geschmacks und ihres hohen Zuckergehalts geschätzt, der zu der tiefen, satten Farbe beiträgt, die die Kaffeehersteller bei der Kreation hochwertiger Kaffeemischungen schätzen. Die Kaffeebauern in dieser Region sind stolz auf die Qualität ihrer Bohnen und versuchen, eine Lösung zu finden, um die Integrität ihres Produkts zu erhalten. Bisher gibt es noch keine Mittel, um dieses unüberwindbare Problem zu lösen, aber die spektralphotometrische Technologie bietet einen Ansatz für eine Lösung.