Smartphones haben ihr eigenes industrielles Ökosystem geschaffen. Bildnachweis: Unsplash-Nutzer Gilles Lambert
Revolutionäre Produkte schaffen ihre eigenen Ökosysteme. Nehmen Sie zum Beispiel das Automobil. Das Auto hat das Gesicht der Welt verändert. Ihre Nutzung schuf einen Bedarf an befestigten Straßen, Autobahnen, Einfahrten und Parkplätzen. Infolge ihrer Allgegenwärtigkeit haben die Gemeinden ihre Grundrisse geändert, um den Besitz von Autos und den Transport zu erleichtern. Doch damit nicht genug: Das Ökosystem, das das Auto geschaffen hat, bietet große Nischen für sekundäre Industrien, die vom Auto abhängig sind. Autowerkstätten zum Beispiel gäbe es ohne Autos nicht. Ebenso wenig wie Autohäuser oder, was vielleicht am wichtigsten ist, die unzähligen Fabriken, die Autoteile herstellen, die von den Autoherstellern montiert werden. Schließlich braucht man etwa 30.000 Teile 1, um ein Auto zu bauen, und jedes dieser Teile muss von irgendwoher kommen, ebenso wie der ganze Klebstoff, der es zusammenhält. Natürlich müssen auch alle Rohstoffe oder verarbeiteten Materialien, die zur Herstellung all dieser Autoteile benötigt werden, von irgendwoher kommen. Ohne das Auto gäbe es keine große Industrie. Oh, habe ich schon erwähnt, dass Autos Benzin und Öl brauchen, um zu fahren?
Natürlich sind Autos inzwischen ein alter Hut. Wenn sie nicht fliegen, ist es schwer, sich dafür zu begeistern. Was neu ist und was cool ist, ist das Smartphone. Wie das Auto hat auch das Smartphone die Welt verändert, Infrastrukturen geschaffen und Gemeinschaften neu strukturiert. Und wie das Automobil hat auch das Smartphone ein riesiges Ökosystem geschaffen, in dem sekundäre Industrien gedeihen können. Man braucht zwar keine 30.000 Teile, um ein Smartphone herzustellen, aber die Industrie benötigt dennoch große Mengen an präzise gefertigten Komponenten. Für Klebstoffhersteller sind Smartphones eine große Chance.
Smartphone-Kleber muss absolut klar sein, damit das Display sauber bleibt. Bildnachweis: Unsplash-Nutzer Jordan McQueen