Neue Farben und Beschichtungen bieten einen höheren Lichtreflexionswert, der dazu beitragen kann, den Effekt der städtischen Hitzeinseln zu minimieren. Bildquelle: Flickr-Benutzer Mario
Extreme Temperaturen haben unser Land in den letzten Jahren heimgesucht, von extremen Hitzewellen bis hin zu Rekordfrösten und Schneefällen. Analysten behaupten, dass uns in diesem Jahr möglicherweise eine weitere Runde von Unwettern bevorsteht, aber wie lassen sich diese plötzlichen Klimaveränderungen erklären? Signifikante Temperaturveränderungen haben viel mit der Beziehung zwischen der Sonne und der natürlichen Wärmeabsorption der Erde zu tun. Der Lichtreflexionswert der vom Menschen geschaffenen Oberflächenstrukturen stört oft die Steuerung der Sonnenwärme durch die Erde, was zu erheblichen Temperaturschwankungen führt. Dieses Phänomen wird der städtische Wärmeinseleffekt genannt.
Hohe Luftschadstoffkonzentrationen in dicht besiedelten Gebieten werden oft für die Störung des Ozongleichgewichts verantwortlich gemacht, aber neue Studien bringen nun einige dieser Auswirkungen mit der Sonnenabsorption in Gebäuden und Dachmaterialien in Verbindung. Diese wird direkt durch den Lichtreflexionswert der Farben und Beschichtungen beeinflusst, mit denen diese Strukturen überzogen sind. In der Farben- und Beschichtungsindustrie gibt es neue Entwicklungen, die auf eine höhere Sonnenreflexion und die Fähigkeit abzielen, die Sonnenabsorption und den städtischen Wärmeinseleffekt umzukehren. Diese neuen Produkte revolutionieren die Branche durch die Möglichkeit, den Lichtreflexionswert mit spektrophotometrischer Technologie zu messen.