Mit Hilfe von Spektralphotometern können Sie feststellen, wie lichtdurchlässig oder undurchsichtig die Pigmentierung Ihrer Kontaktlinsen ist, was die Qualität verbessert. Bildquelle: Unsplash Benutzer Daniil Avilov
Mit farbigen Kontaktlinsen kann eine professionelle Cosplayerin ihr Aussehen innerhalb von Sekunden komplett verändern. Im einen Moment ist sie brünett und hat satte braune Augen. Doch nachdem sie ein Paar leuchtend lila Kontaktlinsen aufgesetzt hat (mit einer passenden Perücke), verwandelt sie sich plötzlich in eine außerirdische Comicfigur, die ihr selbst kaum noch ähnelt.
Seit der Erfindung von kosmetischen Farblinsen im Jahr 1969 haben Cosplayer, Maskenbildner, Halloween-Spieler und alltägliche Kontaktlinsenträger farbige Kontaktlinsen verwendet, um ihre ursprüngliche Augenfarbe zu verändern.1 Um jedoch die natürliche Augenfarbe einer Person vollständig zu überdecken, müssen diese Kontaktlinsen genügend Pigmente enthalten, um den ursprünglichen Farbton der Iris zu verbergen. Dies kann für die Hersteller ein komplizierter und schwieriger Prozess sein. Wenn sie nicht genug Pigment in die Linse einbringen, sieht das Endergebnis matschig aus, während zu viel Pigment unnatürlich wirken kann. Selbst bei halbtransparenten Brillengläsern, die nur die natürliche Augenfarbe des Trägers verstärken sollen, ist die Genauigkeit der Pigmentierung entscheidend. Sie müssen sicherstellen, dass die Farben dezent, ansprechend und völlig natürlich aussehen. Die Analyse Ihrer Brillengläser mit spektralphotometrischen Instrumenten hilft Ihnen, die perfekte Pigmentbalance zu erreichen, damit Ihre Kunden ihren idealen Look kreieren können.
Ungewöhnliche Muster werden fast immer mit völlig undurchsichtigen Kontaktlinsenfarben hergestellt. Bildquelle: Wikimedia-Benutzer Anime Evolution