Neulich war ich mit einem russischen Freund in einer Bar. Er bestellte uns einen erstklassigen Wodka, und er war so mild, dass ich fast vergaß, wie alkoholisch er war! Das brachte mich dazu, darüber nachzudenken, dass der Wodka, den ich im College getrunken habe, kein guter Wodka war. Meine Freunde und ich (und ein Großteil der Studentenschaft) kauften eine von vielen verschiedenen Marken, die im Grunde alle der gleiche Rotgut waren. Für etwa zehn Dollar konnten wir 1,75 Liter dieser klaren, sirupartigen Flüssigkeit in einer Plastikflasche kaufen. Ich weiß, dass er destilliert wurde, zumindest ein paar Mal. Aber wenn man es trank, konnte man zwar nichts sehen, aber man konnte auf der Zunge spüren, wie kleine Stückchen von irgendetwas darin herumschwammen. Vielleicht hat er deshalb so schlecht geschmeckt.

Sie wissen, dass es das richtige Zeug ist, wenn es in einem Plastikgriff geliefert wird. Bildnachweis: Flickr User Kim+5 (CC BY 2.0)

Lesen Sie  7 Reasons You Should Use a Spectrophotometer to Measure the Color of Crackers

Markenkonsistenz für Wodka-Destillerien

Nicht jeder Wodka wird in Plastikgriffen geliefert, und selbst wenn dies der Fall ist, ist die Qualitätskontrolle ein wesentlicher Bestandteil des Produktionsprozesses. Nach der wiederholten Destillation unterziehen die Hersteller ihre Chargen einer Reihe von Qualitätskontrollen, um sicherzustellen, dass die Farbe klar und transparent ist und der Geschmack mit der Marke übereinstimmt. Erst wenn der Wodka diese Tests bestanden hat, wird er in Flaschen abgefüllt und an die Händler ausgeliefert.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Markenkonsistenz. Ein wichtiges Verkaufsargument für Wodkaunternehmen der mittleren und oberen Preisklasse ist ihre vergleichbare Qualität und ihr unverwechselbarer Geschmack - oder das Fehlen eines solchen. Sollten sie Chargen von nicht farbigem Wodka ausliefern, werden die Kunden wahrscheinlich eine andere Option aus dem Regal wählen. Diese Kunden werden sich auch an diese Entscheidung erinnern und sich in Zukunft eher für eine andere Marke entscheiden. Das gilt selbst dann, wenn die vor ihnen liegende Charge die vorgesehene Farbe hat.

Die Kunden werden die Trübung oder den seltsamen Geschmack erst bemerken, nachdem sie die Flasche gekauft oder ein Getränk an der Bar erhalten haben. Sie werden sich jedoch an das Erlebnis erinnern und sich beim nächsten Mal eher für eine andere Marke entscheiden, wenn sie ein Getränk suchen. Die Qualitätskontrolle ist also nicht nur für die unmittelbare Charge wichtig, sondern auch, um den Ruf jeder weiteren zukünftigen Charge zu schützen.

8211360911_76de67dc2c_z.jpg

Die Hersteller von hochwertigem Wodka setzen auf eine instrumentelle Farbqualitätskontrolle, um ihre Produkte zu unterscheiden. Bildnachweis: Flickr User James Hubley (CC BY 2.0)

INFO  Mehr Informationen erhalten

Instrumentelle Farb- und Trübungsmessung sichert die Qualitätskontrolle von Wodka

Da der Ruf ihrer Marke auf dem Spiel steht, verlassen sich Wodkahersteller auf Transmissionsspektralphotometer und Trübungsmessgeräte, um sicherzustellen, dass ihr Schnaps die richtige Farbe hat und vollkommen transparent ist. Diese Geräte messen Farbe bzw. Trübung mit ähnlichen Methoden. Sie leiten einen kontrollierten Lichtstrahl durch eine transparente Flüssigkeit und zeichnen alle Veränderungen des Lichts auf, wenn es auf einen Detektor auf der anderen Seite trifft. Die Techniker der Qualitätskontrolle legen die Probe in das Gerät, führen die Messung durch und beobachten das Ergebnis auf dem Bildschirm des Geräts. Dies ist eine einfache Methode, um festzustellen, ob die Farbe der Probe (oder das Fehlen einer solchen) innerhalb der zulässigen Toleranzen liegt.

8211360911_76de67dc2c_z.jpg

Qualität und Luxus sind die wichtigsten Verkaufsargumente für hochwertige Wodkas. Bildnachweis: Flickr User AnestesiA Vodka (CC BY 2.0)

Vor- und Nachteile von Farb- und Dunstmessgeräten

Aufgrund ihrer höheren Zuverlässigkeit und Präzision im Vergleich zu menschlichen Beobachtern sind Farb- und Trübungsmessgeräte zum Industriestandard für die Qualitätskontrolle von transparenten Flüssigkeiten geworden. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Instrumente keine Nachteile haben.

Zum einen nehmen sie aufgrund ihrer Größe in kleinen Labors viel Platz auf dem Arbeitstisch ein, was besonders für kleine bis mittelgroße handwerkliche Brennereien lästig ist. Außerdem benötigen sie oft eine Verbindung zu einem PC in der Nähe, um gespeicherte Farbstandards zu speichern, Ergebnisse anzuzeigen oder Daten an einen Firmenserver zu übertragen. Auch andere Aspekte sind veraltet, wie etwa die Notwendigkeit, das Gerät täglich mit einem Satz Farbscheiben zu kalibrieren.

HunterLab hat den Verbesserungsbedarf erkannt und mit Vista ein einziges Gerät entwickelt, das sowohl die Transmissionsfarbe als auch die Trübung gleichzeitig messen kann. Es ersetzt nicht nur zwei Geräte durch ein einziges, sondern ist auch wesentlich kleiner als die beiden früheren Geräte. Trotz seiner geringen Größe ist sein moderner Prozessor in der Lage, gespeicherte Standards zu speichern und Daten zu übertragen, ohne dass ein PC erforderlich ist. Auch das Ablesen der Messdaten ist dank des großen Touchscreen-Displays schnell und einfach. Es braucht auch keine farbigen Scheiben, sondern kalibriert sich automatisch auf Knopfdruck.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Vista die Qualitätskontrollprozesse in Ihrer Brennerei verbessern kann, kontaktieren Sie uns noch heute und sprechen Sie mit einem unserer freundlichen und sachkundigen Vertriebsexperten.