Spektralphotometrische Instrumente eröffnen neue Möglichkeiten der Präzision bei forensischen Untersuchungen von Skelettresten. Bildquelle: Flickr-Nutzer Dallas Krentzel
Fernsehserien wie Law and Order, Forensic Files und CSI haben die forensische Wissenschaft einem breiten Publikum bekannt gemacht und auf dramatische Weise gezeigt, wie wichtig die Bestimmung des Todeszeitpunkts oder des Post-Mortem-Intervalls (PMI) für die Aufklärung von Verbrechen ist. Die genaue Bestimmung des Todeszeitpunkts ist jedoch mehr als nur ein Handlungselement; sie ist entscheidend für die Erstellung eines genauen Zeitplans der Ereignisse, die Identifizierung oder Eliminierung von Verdächtigen und die Bereitstellung wichtiger Informationen über die Umstände des Lebensendes einer Person. In Fällen unbekannter Überreste kann PMI auch die Identifizierung erleichtern. PMI spielt nicht nur eine zentrale Rolle bei strafrechtlichen Ermittlungen und bei der Überführung von Straftätern vor Gericht, sondern hilft auch den Angehörigen, die Lücken in Bezug auf ihren Verlust zu füllen und den Abschluss zu finden, den sie brauchen, um den Heilungsprozess zu beginnen. Da der technologische Fortschritt die Präzision forensischer Untersuchungen zunehmend perfektioniert, erweitert die Spektralanalyse die Möglichkeiten zur Bestimmung der PMI unter schwierigen Bedingungen.
Witterungseinflüsse können die Verwesung beschleunigen und wichtige Hinweise auf den Todeszeitpunkt beseitigen. Bildquelle: Flickr-Benutzer Random McRandomhead