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Begriffsglossar of Terms

Abgleich

Dient nur der Einrichtung der Spitze der Standardisierungsskala.

Absoluter Reflexionswert

Reflexionswert im Verhältnis zu einer perfekt reflektierenden und perfekt streuenden Oberfläche, der ein Wert von 1,0 zugewiesen wird.

Absorption

Prozess, bei dem Licht oder andere elektromagnetische Strahlung in Wärme oder andere Strahlung umgewandelt wird, wenn es/sie auf ein Material einfällt oder dieses durchdringt.

Blickwinkel

Der Winkel zwischen der Bezugsachse und dem Lot zur Probenoberfläche.

Beobachtungsbedingungen

Die geometrischen und spektralen Bedingungen beim Beleuchten und Betrachten einer Probe für eine visuelle oder instrumentelle Bewertung. Bei visuellen Beobachtungen umfassen die Bedingungen die Umgebung und den Adaptionszustand des Beobachters.

Brechung

Die Beugung von Lichtstrahlen, wenn sie von einem Medium in ein anderes Medium mit anderem Brechungsindex eindringen.

Chromatisch

Als Farbton wahrgenommen - nicht weiß, grau oder schwarz.

Chromatische Eigenschaften

Eigenschaften, die mit der Spektralverteilung von Licht, Farbton und Sättigung verbunden sind.

Chromatizität

Der Teil der Farbspezifikation, der keine Luminanz beinhaltet.

CIE 1976 L*a*b*-Farbraum

Ein gleichabständiger Farbraum, der eine Kubikwurzelformel von Adams-Nickerson verwendet, die im Jahre 1976 zur Übernahme durch die CIE 1976 zur Verwendung bei Messungen kleiner Farbunterschiede vorgeschlagen wurde.

CIE-Farbwertanteile (Trichromatische Koeffizienten)

Das Verhältnis jedes Tristiumuluswerts einer Farbe zur Summe der Tristiumuluswerte. Im CIE-System werden sie mit x, y und z bezeichnet.

CIE-Leuchtkraftfunktion

Eine grafische Darstellung der relativen Stärke einer visuellen Reaktion als Funktion der Wellenlänge von ca. 380 nm bis 770 nm, die von der CIE 1924 übernommen wurde.

CIE-Normalbeobachter

Ein hypothetischer Beobachter, der über die Tristimulus-Farbmischdaten, die im Jahre 1931 von der CIE für ein 2°-Sichtfeld (x, y, z oder x2, y2, z2) empfohlen wurden, verfügt. Ein ergänzender Beobachter für ein größeres 10°-Feld (x10, y10, z10) wurde im Jahre 1964 übernommen.

CIE-Tristimuluswerte

Die Summe der drei referenziellen oder übereinstimmenden Reizen, die erforderlich sind, um eine Übereinstimmung zu erzielen, unter Berücksichtigung des Farbreizes in einem gegebenen trichromatischen System.

CIE, Commission Internationale de l'Eclairage

Sie wird im deutschsprachigen Raum als Internationale Beleuchtungskommission bezeichnet und ist die wichtigste internationale Organisation zu Fragen von Farbe und Farbmessung.

CMC

Farbunterschied, der auf der CIELAB-Farbskala, die automatisch Toleranzen für wahrnehmbare oder akzeptable Unterschiede generieren kann, basiert.

Delta-Deskriptor

Ein verbaler Vergleich einer Probe mit einem Standard. Er basiert auf Daten zu Farbunterschieden. Wenn die ausgewählte Farbskala L, a, b oder L*a*b* ist, sind die Delta-Deskriptoren heller/dunkler, roter/grüner oder gelber/blauer. Wenn die ausgewählte Farbskala LCh ist, sind die Deskriptoren heller/dunkler, weniger/stärker gesättigt und weniger/stärker farbig.

Diffuse Reflexion

Ein Prozess, bei dem das einfallende Licht über eine Reihe von Winkeln von der Oberfläche, auf die es auftritt, abgelenkt wird.

Diffuse Transmission

Ein Prozess, bei dem das einfallende Licht, während es ein Objekt durchdringt, über eine Reihe von Winkeln abgelenkt oder gestreut wird.

Einfallswinkel

Der Winkel zwischen der Achse eines auftreffenden Lichtstrahls und dem Lot zur Probenoberfläche.

Eigenschaft

Unterscheidungsmerkmal eines Sinneseindrucks, einer Wahrnehmung oder einer Erscheinungsform. Es wird zwischen chromatischen und geometrischen Eigenschaften der Erscheinung unterschieden.

Einheitliche Farbskala

Eine Farbskala oder ein Farbkörper, in der/dem die Unterschiede zwischen Punkten mit den visuellen Wahrnehmungsunterschieden zwischen den Farben entsprechen, die durch diese Punkte repräsentiert werden.

Farbattribut

Eine dreidimensionale Eigenschaft der Erscheinung eines Objekts, einer Lichtquelle oder einer Blende. Eine Dimension definiert normalerweise die Helligkeit und die beiden anderen Dimensionen definieren die Chromatizität.

Farbkonstanz

Die Fähigkeit zur unveränderten Farbwahrnehmung eines Objekts beim Auftreten von Änderungen der Beleuchtung oder der Wahrnehmungsbedingungen.

Farbunterschied

Die Stärke und der Charakter des Unterschieds zwischen zwei Objektfarben unter festgelegten Bedingungen.

Farbmessskala

Ein System, das die wahrgenommenen Farbattribute numerisch spezifiziert.

Farbspezifikationen

Tristimuluswerte, Farbwertanteile und Luminanzwert oder andere Werte der Farbskala, die verwendet werden, um eine Farbe numerisch in einem festgelegten Farbsystem zu benennen.

Farbmessgerät

Instrument, das Tristiumuluswerte fühlt und in Farbwertkomponenten der Farbe umwandelt.

Farbton

Das Attribut der Farbwahrnehmung, wodurch ein Objekt als rot, gelb, blau oder violett beurteilt wird.

Farbtonsortierung

Die Gruppierung von Materialien mit ähnlicher Farbe, sodass die Materialien innerhalb jeder Gruppe zusammen in einem Endprodukt verwendet werden können.

Genauigkeit

Übereinstimmung eines gemessenen Ergebnisses mit einem angenommenen Referenzwert oder einer Referenzwertskala.

Gegenfarbensystem

Ein Farbsystem, das auf der Gegenfarbentheorie von Hering basiert, die festlegt, dass es sechs unabhängige Farbdimensionen gibt, die über drei Gegenfarbensysteme wahrgenommen werden: schwarz-weiß, rot-grün und gelb-blau.

Gesamtübertragung

Diffuse plus regelmäßige Übertragung.

Helligkeit

Die Eigenschaft einer visuellen Sinneswahrnehmung, die einem Beobachter die Luminanzunterschiede bewusst macht.

Hitch-Standards

Standards, die den zu messenden Proben farblich nahe kommen. Sie entsprechen den Transfernormalen.

Hunter L,a,b-Skala

Eine einheitliche Farbskala, die im Jahre 1958 von Hunter zur Verwendung in einem Farbdifferenz-Messgerät entwickelt wurde. Sie basiert auf der Hering'schen Gegenfarbentheorie.

Helligkeit

Wahrnehmung, durch die weiße von grauen Objekten und helle von dunklen Objekten unterschieden werden.

Instrument-Standards

Sekundäre Standards, die nur mit einem bestimmten Instrument zur Aufrechterhaltung der Kalibrierung des Instruments verwendet werden.

Kalibrierung

Die graphische oder mathematische Beziehung einer gewünschten Eigenschaft zur Ausgabe eines Instruments.

Klarheit

Die Eigenschaft eines transparenten Materials, wodurch unterscheidbare Bilder durch das Material beobachtet werden können.

Kontrastverhältnis

Ein Maß für die Opazität, das Verhältnis der Lichtreflexion einer Probe, die mit schwarzem Material eines festgelegten Reflexionsgrads hinterlegt wurde, zum Reflexionsgrad der gleichen Probe, die mit weißem Material mit festgelegtem Reflexionsgrad hinterlegt wurde.

Licht

Elektromagnetische Strahlung in einem Spektralbereich (ca. 380 nm bis 780 nm), der vom normalen menschlichen Auge erfasst wird.

Lichtart

Eine Tabelle der Spektralverteilung, die der natürlichen Lichtquelle, die dupliziert werden soll, normalerweise Tageslicht, so nahe wie möglich kommt.

Lichtquelle

Das Element in einem Instrument oder in einer visuellen Beobachtungssituation, das Strahlungsenergie in Form von Licht liefert.

Metamerie

Das Phänomen, durch das Farben von Proben übereinstimmen, wenn sie mit Licht einer spektralen Zusammensetzung beleuchtet werden, obwohl Unterschiede in der Spektralreflexion der Proben bestehen, und die folglich im Licht einer anderen spektralen Zusammensetzung nicht übereinstimmen.

Metamerie-Index

Ein Maß für den Grad der Metamerie. Ein allgemeiner Metamerie-Index wird von zwei metameren Spektralverteilungskurven ohne Berücksichtigung der Lichtart abgeleitet. Für zwei verschiedene Lichtarten wird ein spezieller Metamerie-Index festgelegt.

Munsell-Farbsystem

Die Farbidentifikation einer Probe durch Munsell-Farbton, -Wertigkeit und -Sättigung, wie sie visuell durch Vergleich mit dem Munsell Book of Colors geschätzt wird.

Nanometer (nm)

Längeneinheit, die dem 10-9 -fachen eines Meters entspricht.

Objektfarbe

Die Komponente des Erscheinungsbild eines Objekts, die von der spektralen Zusammensetzung des einfallenden Lichts, der Spektralreflexion oder dem Durchlässigkeitsgrad des Objekts und der Spektralempfindlichkeit des Beobachters abhängt.

Opazität

Der Grad, mit dem ein Blatt oder eine Folie ein darunterliegendes Muster verdecken.

Perfekt diffus reflektierendes Material

Ein idealer, gleichmäßiger Diffusor, bei dem keinerlei Absorption und Reflexion auftreten.

Perfekter diffuser Transmitter

Ein idealer, gleichmäßiger Diffusor, bei dem keinerlei Absorption und Reflexion auftreten.

Polychromator

Ein Gerät zur Isolierung schmaler Abschnitte des Spektrums durch die Zerlegung von Licht in seine Komponenten-Wellenlängen.

Präzision

Grad der Übereinstimmung wiederholter Messungen der gleichen Eigenschaft.

Primärlicht

Eines von drei Lichtern, nach dem eine Farbe spezifiziert wird, indem die Menge gegeben wird, die erforderlich ist, um es durch additive Kombination zu duplizieren.

Primärnormal

Ein Standard, dessen Kalibrierung durch die Messung von Parametern festgelegt wird, die sich normalerweise von dem Parameter unterscheiden, für den sie als Standard verwendet werden.

Reflexionsgrad

Das Verhältnis der reflektierten zur einfallenden Strahlung.

Reflexion

Prozess, bei dem einfallendes Licht eine Fläche oder ein Medium von der Seite verlässt, auf die es auftrifft.

Reguläre Durchlässigkeit

Prozess, bei dem das einfallende Licht ein Objekt auf geradlinigem, direktem Weg durchdringt, ohne dass eine Diffusion auftritt.

Reproduzierbarkeit

Die erreichbare Übereinstimmung zwischen Messungen, die in verschiedenen Laboratorien mit verschiedenen Instrumenten durchgeführt werden.

Sättigung

Das Attribut der Farbwahrnehmung, das den Grad der Abweichung vom Grau der gleichen Helligkeit ausdrückt.

Streuung

Der Prozess, bei dem Licht, das durch eine körnige, fasrige oder raue Oberfläche dringt, über eine Reihe von Winkeln abgelenkt wird.

Sekundärnormal

Alle Standards, die keine Primärnormalen sind.

Spektrokolorimeter

Vollständig oder verkürzt im sichtbaren Lichtspektrum scannendes Spektralphotometer mit entweder einem integrierten Mikroprozessor oder einem PC, der programmiert wurde, um Tristimulus-Integrationen durchzuführen, normalerweise mit einem breiten Bandpass von 10 bis 20 nm.

Spektralphotometer

Ein Instrument, das zur Messung der Durchlässigkeit und/oder des Reflexionsgrads von Proben als Funktion der Wellenlänge verwendet wird.

Spektrum

Räumliche Anordnung von elektromagnetischer Energie in der Reihenfolge der Wellenlängen. Für sichtbare Strahlung ist das Spektrum ein Farbband, das durch die Aufspaltung von weißem Licht in seine Komponentenfarben entsteht.

Spiegelnd

Verfügt über die Eigenschaften eines Spekulums oder Spiegels, besitzt eine gleichmäßig reflektierende Oberfläche.

Spiegelnde Reflexion

Prozess, bei dem das einfallende Licht im Austrittswinkel ohne Streuung wie von einem Spiegel abgelenkt wird.

Standard

Eine Referenz, gegen die instrumentelle Messungen vorgenommen werden.

Standardisierung

Ein Prozess, durch den eine gegebene Methode, ein Verfahren oder ein Protokoll erstellt werden, um mit vorgeschriebenen Bedingungen übereinzustimmen. Eine Standardisierung kann nur einer Kalibrierung folgen.

Toleranz

Grenzwerte, die festlegen, wie weit eine Probe von einem Standard abweichen darf. Toleranzen können für jede Farbskala oder jeden Indexparameter eingerichtet werden.

Totalreflexion

Diffuse plus spiegelnde Reflexion.

Transfernormale

Standards, die nahe der Farbe der Proben, die gemessen werden, sind. Sie entsprechen den Hitch-Normen.

Transluzenz

Die Eigenschaft eines Materials, durch die ein großer Teil des Durchlichts einer Streuung unterliegt.

Transmission

Prozess, durch den einfallendes Licht ein Objekt durchdringt.

Transparenz

Die Eigenschaft eines Materials, durch die ein zu vernachlässigender Teil des Durchlichts der Streuung unterliegt.

Trübung

Die Streuung von Licht in einer nahezu klaren Probe oder auf deren Oberfläche, die für das unscharfe Erscheinungsbild, das bei der Übertragung zu sehen ist, verantwortlich ist.

Unbunte Farbe

Eine neutrale Farbe, z. B. weiß, grau oder schwarz, die keinen Farbton aufweist.

Wahrnehmung

Die Kombination verschiedener Sinneseindrücke und die Nutzung früherer Erfahrungen beim Erkennen des Objekts, von dem die Stimulation ausgeht.

Wahrgenommene Farbe

Die visuelle Sinneswahrnehmung von Licht verschiedener Wellenlängen über den gesamten sichtbaren Spektralbereich. Durch eine solche Wahrnehmung kann ein Beobachter Unterschiede zwischen zwei Objekten der gleichen Größe, Form und Struktur erkennen.

Wellenlänge

Der Abstand zwischen zwei Punkten, gemessen entlang der Ausbreitungsrichtung, die in einer Phase oder auf angrenzenden Wellen sind. Die Wellenlängenverteilung legt die Farbe des Lichts fest. Die Wellenlängen des sichtbaren Lichts reichen von ca. 380 nm bis ca. 780 nm.

Wiederholbarkeit

Der Grad, mit dem ein einzelnes Instrument an der gleichen Probe die gleiche Ablesung liefert.