Beseitigung der subjektiven Beurteilung der Milchfarbe

Die Farbe ist einer der wichtigsten Qualitätsindikatoren bei Milch und Milchprodukten. Verbraucher verbinden gleichmäßige Weiß- und Cremetöne mit Frische, Reinheit und hoher Qualität. Selbst geringfügige Veränderungen der Milchfarbe können Kaufentscheidungen und das Vertrauen in die Marke beeinflussen.

Ein führender Molkereihersteller hatte mit Schwankungen bei der Bewertung der Milchfarbe zwischen den verschiedenen Produktionsschichten und Laborstandorten zu kämpfen. Das Unternehmen stützte sich stark auf Sichtkontrollen und veraltete Messgeräte, was zu Unstimmigkeiten führte, die folgende Ursachen hatten:

  • Subjektivität des Bedieners
  • Unterschiede bei der Beleuchtung
  • Begrenzte Reproduzierbarkeit zwischen den Geräten
  • Uneinheitliche Übereinstimmung zwischen den Labors
  • Schwierigkeiten bei der Einhaltung strenger Toleranzen für den b*-Wert

Die Milchfarbe wird in der Regel anhand des CIELAB-Farbraums bewertet. Für diesen Milchproduzenten:

  • Für Kuhmilch muss der kritische „b*“-Wert unter 15 liegen
  • Für Büffelmilch war ein kritischer „b*“-Wert unter 10 erforderlich

Die Einhaltung dieser Toleranzen war entscheidend für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, die Markenkonsistenz und die Akzeptanz der Produkte.

Der Hersteller benötigte eine wissenschaftliche, objektive und reproduzierbare Lösung zur Messung der Milchfarbe, die das Rätselraten beim visuellen Beurteilen überflüssig macht und an allen Qualitätskontrollpunkten konsistente Daten liefert.

Warum die Messung der Milchfarbe in der Milchverarbeitung wichtig ist

Die Farbe der Milch hängt von verschiedenen Produktionsfaktoren ab, darunter:

  • Fettgehalt
  • Beta-Carotin-Werte
  • Saisonale Futterumstellungen
  • Homogenisierungsleistung
  • Artenzusammensetzung

Im Gegensatz zu vielen anderen Lebensmitteln weist Milch feine Farbnuancen auf, die eine präzise Messtechnik erfordern. Selbst geringfügige Abweichungen im Gelbwert (b*) können auf Änderungen in der Rezeptur oder Unregelmäßigkeiten bei der Verarbeitung hindeuten.

Für Molkereien ist eine genaue Messung der Milchfarbe:

  • Reduziert die Ausschussquote
  • Sorgt für ein einheitliches Erscheinungsbild in den Verkaufsregalen
  • Unterstützt interne Qualitätsaudits
  • Stärkt das Vertrauen in die Marke
  • Reduziert Abfall

Das Unternehmen benötigte ein Farbmessgerät, das eine hohe Wiederholgenauigkeit, eine gute Übereinstimmung zwischen den Geräten und eine zuverlässige Leistung in einer Umgebung mit hohem Flüssigkeitsanteil gewährleistet.

Sind Sie bereit, die Milchfarbe in allen Labors, Schichten und Standorten zu vereinheitlichen?

Erfahren Sie, wie der ColorFlex® L2 in Ihrem Milchviehbetrieb für wiederholbare, geräteübergreifende Übereinstimmung sorgt. Vereinbaren Sie hier einen Termin für eine Vorführung.

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Lösung: HunterLab ColorFlex® L2 Spektralphotometer

ColorFlex L2 measuring milk

Nach einer Bewertung der verfügbaren Farbmessgeräte für Milchprodukte entschied sich der Hersteller für das ColorFlex L2 von HunterLab.

Die Entscheidung beruhte auf der Leistungsvalidierung, der Langlebigkeit der Geräte und der etablierten Führungsrolle von HunterLab in der Farbwissenschaft für Lebensmittel und Milchprodukte.

Fortgeschrittene optische Geometrie für höchste Präzision

Der ColorFlex L2 verfügt über eine ringförmige Beleuchtungsgeometrie mit einem Abstrahlwinkel von 45°a:0°. Diese Konfiguration entspricht weitgehend der menschlichen visuellen Wahrnehmung und liefert gleichzeitig objektive Farb- und Spektraldaten.

Für Anwendungen in der Milchwirtschaft bedeutet dies:

  • Die Messungen spiegeln wider, wie Verbraucher Milch optisch wahrnehmen
  • Die Daten bleiben wissenschaftlich präzise und reproduzierbar
  • Oberflächen- und Flüssigkeitsproben können einheitlich ausgewertet werden

Die Geometrie gab dem Hersteller das nötige Vertrauen, um die Maße in allen Produktionsstätten zu vereinheitlichen.

Hohe Übereinstimmung zwischen den Messgeräten

Bei den Validierungstests ergab sich beim ColorFlex L2 ein durchschnittlicher Delta-Wert von 0,15 zwischen den Messgeräten.

Dieses Maß an Übereinstimmung stellte sicher:

  • Zuverlässiger Datenvergleich zwischen Laboren
  • Vertrauen in standortübergreifende Qualitätsberichte
  • Geringerer Bedarf an gerätespezifischen Korrekturfaktoren

Die Konsistenz war so überzeugend, dass der Hersteller seine Bestellung von zwei auf drei Einheiten erhöhte, um eine umfassendere Qualitätssicherung zu gewährleisten.

Versiegeltes, auslaufsicheres Design für den Einsatz in der Milchwirtschaft

Die Milchmessung bringt praktische Herausforderungen mit sich. Verschüttungen und Feuchtigkeit sind in Milchlabors an der Tagesordnung.

Die versiegelte, auslaufsichere Bauweise des ColorFlex L2 löste ein hartnäckiges Problem, mit dem das Unternehmen bei seinem Vorgängermodell zu kämpfen hatte, das durch Feuchtigkeit aufgrund von verschütteten Flüssigkeiten beschädigt wurde.

Im Leistungsumfang enthalten:

  • Längere Lebensdauer der Instrumente
  • Weniger Ausfallzeiten
  • Geringere Wartungskosten
  • Gestärktes Vertrauen in die langfristige Wertentwicklung

Für Molkereien ist Haltbarkeit kein Luxus, sondern eine unverzichtbare Voraussetzung.

Essentials L2-Plattform: Vereinfachter Arbeitsablauf für Bediener

Der ColorFlex L2 läuft auf der Essentials L2-Plattform von HunterLab und verfügt über eine intuitive Touchscreen-Oberfläche.

Betreiber können:

  • Schnell standardisieren
  • Proben mit geführten Arbeitsabläufen messen
  • Toleranzgrenzen für „Bestanden“/„Nicht bestanden“ festlegen
  • Daten sofort abrufen
  • Trends in Echtzeit verfolgen

Im Vergleich zu dem zuvor verwendeten älteren Modell konnten durch die Modernisierung die Einarbeitungszeit erheblich verkürzt und Bedienungsfehler deutlich reduziert werden.

Umsetzung: Standardisierung der Farbqualität von Milchprodukten

Lösung: HunterLab ColorFlex® L2 Spektralphotometer

Die Einführung erfolgte nach einer strukturierten Umsetzungsstrategie.

Schritt 1: Festlegung der Toleranzen für die Milchfarbe

Die Anwendungsspezialisten für Milchprodukte von HunterLab arbeiteten mit dem Qualitätssicherungsteam des Herstellers zusammen, um genaue Toleranzen festzulegen für:

  • L* (Helligkeit)
  • a* (Rot-Grün-Achse)
  • b* (Gelb-Blau-Achse)

Aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzung wurden für Kuh- und Büffelmilch separate Abnahmekriterien festgelegt.

Dadurch wurde eine wissenschaftliche Validierung anstelle subjektiver visueller Maßstäbe gewährleistet.

Schritt 2: Workflow-Integration

An wichtigen Qualitätskontrollstationen wurden drei ColorFlex L2-Geräte aufgestellt:

  • Prüfung der angelieferten Rohmilch
  • Prüfung während des Fertigungsprozesses
  • Endgültige Produktveröffentlichung

Da das Gerät eigenständig funktioniert und keinen PC benötigt, verlief die Installation schnell und ohne Einbeziehung der IT-Abteilung.

Das Personal wurde darin geschult, die tägliche Standardisierung sowie eine einheitliche Probenvorbereitung unter Verwendung geeigneter Flüssigkeitsprobenbecher durchzuführen.

Schritt 3: Konsistenz auf Unternehmensebene

Dank der hohen Übereinstimmung zwischen den Geräten konnten die Daten aus verschiedenen Labors zuverlässig miteinander verglichen werden.

Dadurch wurde Folgendes ermöglicht:

  • Zentrale Qualitätsberichterstattung
  • Verbesserte statistische Prozesskontrolle
  • Schnellere Ursachenanalyse
  • Weniger interne Unstimmigkeiten

„Color“ wurde unternehmensweit zu einem standardisierten KPI.

Ergebnisse: Messbare Verbesserungen bei der Qualitätskontrolle von Milchprodukten

Die Ergebnisse waren sowohl operativer als auch strategischer Natur.

Objektive, datengestützte Entscheidungen

HunterLab half dem Team der Molkerei dabei, die subjektive Sichtprüfung abzuschaffen und durch objektive CIELAB-Messungen zu ersetzen.

Entscheidungen zur Qualitätsabnahme wurden schneller, klarer und besser begründbar.

Weniger Nachbearbeitung und weniger Ausschuss

Klare Toleranzgrenzen für „Bestanden“ und „Nicht bestanden“ minimierten Produktionsverzögerungen und reduzierten unnötige Nacharbeiten.

Dies führte zu einer Verbesserung der betrieblichen Effizienz und der Nachhaltigkeitskennzahlen.

Verbessertes Vertrauen zwischen den Labors

Die durchschnittliche Delta-Übereinstimmung von 0,15 stellte sicher, dass die Ergebnisse unabhängig vom Standort konsistent waren.

Das Vertrauen in die Daten führte zu einer verbesserten internen Berichterstattung und einer besseren Vorbereitung auf regulatorische Anforderungen.

Verbesserte Wahrnehmung bei den Verbrauchern

Eine einheitliche Milchfarbe über alle Chargen hinweg stärkte das Vertrauen in die Marke und verbesserte die Attraktivität im Regal.

Ein einheitliches Erscheinungsbild entspricht genau den Erwartungen der Verbraucher an Milchprodukte.

Langfristige Zuverlässigkeit der Messgeräte

Durch die versiegelte, auslaufsichere Konstruktion konnten die Feuchtigkeitsschäden, die bei früheren Geräten auftraten, vermieden werden.

Dadurch konnten die Ausfallzeiten verkürzt und die Kapitalrendite gesteigert werden.

Warum sich Molkereiunternehmen für HunterLab entscheiden

HunterLab verfügt über mehr als 70 Jahre Erfahrung in der Farbwissenschaft und ist ein zuverlässiger Partner der weltweiten Lebensmittel- und Getränkeindustrie.

Die Lösungen von HunterLab sind darauf ausgelegt,

  • Die menschliche visuelle Wahrnehmung anhand objektiver Daten nachbilden
  • Eine hohe Übereinstimmung zwischen den Messgeräten gewährleisten
  • Gewährleistung der Langlebigkeit in Produktionsumgebungen
  • Unterstützung bei der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Qualitätsstandards
  • Vereinfachung der Arbeitsabläufe für das Bedienpersonal

Für Molkereien bedeutet dies, dass die Messung der Milchfarbe von einer subjektiven Kontrollaufgabe zu einem zuverlässigen, datengestützten Qualitätssystem wird.

Sind Sie bereit, die Farbmessung in Ihrem Molkereiunternehmen zu standardisieren?

Wenn Ihr Milchviehbetrieb sich auf Sichtkontrollen oder veraltete Messgeräte stützt, ist es vielleicht an der Zeit, auf objektive Farbmessung umzusteigen.

Wenden Sie sich an HunterLab, um eine Vorführung des ColorFlex L2 zu vereinbaren und zu erfahren, wie Sie präzise Toleranzen für die Milchfarbe in Ihren Produktionslinien festlegen können.