Im Zusammenhang mit industriellen und kommerziellen Produkten gibt es mehr als eine Definition von "Opazität" als optische Eigenschaft.
Messungen des Kontrastverhältnisses der Opazität (OP) quantifizieren, wie nahe an der Opazität ein nahezu undurchsichtiges Material liegt.
Die Messung ist eine zweiteilige Programmmetrik, bei der zunächst der CIE-Y-Wert (Leuchtdichte oder Helligkeit) der Probe vor einem schwarzen Hintergrund gemessen wird, gefolgt von einer zweiten Messung des Y-Werts der Probe vor einem weißen Hintergrund. Der resultierende Anteil wird als Y% ausgedrückt und wie folgt berechnet:.
Da die Y-Helligkeit ein farbmetrischer Wert ist, der auf der Grundlage einer CIE-Lichtart/'Beobachter
Bedingung, muss dies angegeben und gemeldet werden. Die Wahl der Lichtart/Beobachter variiert je nach Branche - A/2 (Automobil), C/2 (historisch und Standardwahl), D65/2 (Druck) und D65/10 (häufig bei aktuellen Farbmessungen verwendet). Da es sich bei der Opazität um ein Verhältnis handelt, sind die Ergebnisse für alle diese Beleuchtungs-/Beobachterbedingungen nahezu identisch.
Typische Anwendungen, bei denen die Kontrastopazität ein wichtiges Erscheinungsbildmerkmal ist, sind Beschichtungen und einzelne Blätter oder Lagen von Papier, Kunststoff und Textilien.
Das primäre Erscheinungsbild ist die Konsistenz von Los zu Los bei einem Material, das von Natur aus nicht ganz undurchsichtig ist.