Viele Variablen beeinflussen Farbe und visuelles Erscheinungsbild. Licht, Winkel und/oder Hintergrund wirken sich alle auf die visuelle Analyse aus und verursachen große Unterschiede in der Farbwahrnehmung. Bildquelle: Daniel Christensen via wikimedia.org

Das menschliche Auge ist ein bemerkenswertes Werkzeug zur Erkennung von Farbvariationen. Tatsächlich kann das menschliche Auge über 7.000.000 verschiedene Farbvariationen in unserem bekannten Farbspektrum unterscheiden. Wissenschaft und Technik haben die Verbindung zwischen Auge und Gehirn erforscht, wie Licht absorbiert und reflektiert wird, und diese Ergebnisse haben gezeigt, dass das menschliche Auge in der Lage ist, selbst die geringsten Farbabweichungen zu erkennen.

Trotz der erstaunlichen Genauigkeit und Komplexität des menschlichen Sehens haben das Auge und das Gehirn ihre Grenzen. Die optischen Eingaben von Farbvariationen werden durch eine Vielzahl von Ursachen verändert, die zu Problemen bei der visuellen Analyse führen, insbesondere bei der Kunststoffherstellung. Die Hersteller müssen bei der Entwicklung ihrer Produkte äußerst präzise vorgehen, um die Schwankungen in unserem Sehverhalten zu berücksichtigen und ihre negativen Auswirkungen abzumildern. Spektralphotometrische Instrumente sind in diesem Prozess unglaublich nützlich.

Die Grenzen des menschlichen Auges

So wie kein Mensch dem anderen gleicht, ist auch die Farbwahrnehmung von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Bei vielen Menschen wurden auch Farbunterschiede zwischen dem linken und dem rechten Auge festgestellt. Selbst wenn Sie auf diesen Bildschirm schauen, können Sie, wenn Sie ein Auge schließen und dann den Blickwinkel mit dem anderen Auge wechseln, die leichten Farbabweichungen aus Ihrer eigenen Perspektive feststellen.

Obwohl wir alle Farben relativ gleich wahrnehmen, spielt auch unsere einzigartige genetische Veranlagung eine wichtige Rolle bei der Unterscheidung von Farbvarianten. Wie jede andere körperliche Fähigkeit oder Eigenschaft variiert auch das Sehvermögen in seiner Begabung. Die Fähigkeit, Farben zu klassifizieren, kann von sehr gut bis eher schlecht reichen. Von gutem bis zu schlechtem Farbsehen oder sogar Farbenblindheit, jeder Mensch hat seine Grenzen, wenn es um die Farbanalyse geht.

Nehmen wir zum Beispiel die Fähigkeit, im Dunkeln zu sehen. Das menschliche Auge ist nicht in der Lage, Farben ohne eine Lichtquelle zu unterscheiden. Selbst bei minimaler Beleuchtung interpretiert unser Gehirn Farben nur anhand einer begrenzten Grauskala. Es steht fest, dass das menschliche Auge ein leistungsfähiges Werkzeug ist, aber trotz seiner erstaunlichen Fähigkeiten gibt es noch eine Reihe anderer Faktoren, die unsere Fähigkeiten zur Wahrnehmung von Farbvariationen einschränken. Nur mit fortschrittlicher spektrophotometrischer Technologie und unter kontrollierten Bedingungen kann das Gehirn Farbvariationen genau und konsistent entschlüsseln.

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Lichtschwankungen, die die Farbanalyse beeinflussen

Die Beleuchtung ist ein weiterer Faktor, der einen unermesslichen Einfluss auf Farbvariationen und visuelle Perspektiven haben kann. Nehmen wir zum Beispiel das obige Bild.

Im Bereich der Farbvariationen und -analyse wurden umfangreiche Forschungsarbeiten zur Untersuchung von Lichtvariationen und metamerischer Übereinstimmung durchgeführt. Ich bin sicher, dass wir alle diese Einschränkungen selbst erlebt haben, wenn es um die Unterscheidung von Farben geht. Unterschiedliche Blau- und Schwarztöne in einem Stapel Socken sehen morgens vielleicht täuschend ähnlich aus, sind aber unter dem Leuchtstoffröhrenlicht bei der Arbeit sichtbar unpassend. Das Problem liegt nicht in unseren visuellen Fähigkeiten, sondern in den immensen Beleuchtungsunterschieden, die uns jeden Tag umgeben. Unsere Fähigkeit, Lichtumgebungen mit Konsistenz und Genauigkeit zu isolieren oder nachzubilden, ist ohne den Einsatz von Farbmesstechnik und Spektralphotometern nahezu unmöglich.

Visuelle Ermüdung

Schon die Beleuchtung allein kann dem menschlichen Auge und den Botschaften, die es an das Gehirn sendet, Schaden zufügen. Wenn dann noch die physische Reaktion des Gehirns auf Überbeanspruchung oder die Exposition gegenüber bestimmten Farben hinzukommt, können die Verbindungen zwischen Auge und Gehirn nach Belieben fehlschlagen. Laut Wissenschaftswörterbuch (The World's Largest Online Science Dictionary), ist visuelle Ermüdung "ein teilweiser Verlust der visuellen Wahrnehmung oder des Unterscheidungsvermögens als Ergebnis einer längeren Exposition des Auges gegenüber hohen Beleuchtungsstärken oder Licht einer dominanten Farbe." Selbst Personen mit perfektem Sehvermögen können Anzeichen visueller Ermüdung entwickeln, die ihr Urteilsvermögen und ihre Fähigkeit zur Unterscheidung von Farbvariationen beeinträchtigen, insbesondere wenn diese Aufgabe häufig wiederholt wird. Der richtige Einsatz von Farbmesstechnik und Spektralphotometern unterstützt die visuelle Funktion und die Farbdifferenzierung und trägt dazu bei, den Grad der optischen Ermüdung zu verringern, der die Farbwahrnehmung beeinträchtigen kann.

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