Texturierte Produkte können Rückstände oder Krümel auf der Oberfläche des Probenhalters hinterlassen. Infolgedessen müssen die Bediener die Oberfläche in der Regel gründlich reinigen, bevor sie eine neue Probe testen. Bildquelle: Wikipedia-Benutzer SCEhardt
Ein beliebter Lebensmittelhersteller hat eine große Anzahl von verschiedenen Snackprodukten in seinem Sortiment, von Chips über Kekse bis hin zu Crackern. Um festzustellen, ob diese Produkte von Charge zu Charge farblich einheitlich sind, muss der Hersteller jeden Tag Hunderte von individuellen Farbqualitätskontrollen durchführen. Dies ist ein äußerst zeitaufwändiger Prozess; ein Bediener könnte leicht eine ganze Schicht damit verbringen, diese Proben einzeln vorzubereiten und zu testen, wenn er ein Standard-Spektralphotometer verwendet. Nicht nur die Durchführung dieser Messungen nimmt viel Zeit in Anspruch, auch die Probenvorbereitung selbst ist oft ein mühsamer und zeitaufwändiger Prozess; der Bediener muss den Probenhalter zwischen den Messungen gründlich schrubben und den Sensor des Geräts auf Kratzer und verirrte Krümel überprüfen. Selbst wenn der Bediener nur fünf Minuten damit verbringt, den Halter für jede Probe zu reinigen und vorzubereiten, kann sich dies zu Stunden zusätzlicher Arbeit summieren.
In vielen Branchen ist die Probenvorbereitung einer der zeitaufwändigsten Schritte in der Farbqualitätskontrolle.1 Allerdings ist die Probenvorbereitung nicht bei jedem Spektralphotometer gleich lang. Wenn Sie ein berührungsloses Gerät wie das Aeros von HunterLab verwenden, können Sie den Zeit- und Arbeitsaufwand für die Probenvorbereitung erheblich reduzieren.
Kontamination führt zu längerer Vorbereitungszeit
Verunreinigungen sind eine große Herausforderung, wenn Sie Farbqualitätskontrolltests an einer Probe durchführen. Dies ist ein besonders häufiges Problem bei losem Pulver, öligen Proben und strukturierten Proben wie gemahlenem Kaffee oder Kartoffelchips mit Gewürzen. Produkte wie diese sind anfälliger für die Verunreinigung künftiger Testproben, da sie sehr kleine Partikel enthalten, die mit bloßem Auge schwer zu erkennen sind.2 Wenn Sie sich nicht die Zeit nehmen, jede Probe sorgfältig vorzubereiten und Ihre Geräte zwischen den Messungen gründlich zu reinigen, können Sie diese kleinen Partikel völlig übersehen, was letztlich die Genauigkeit der nachfolgenden Messungen beeinträchtigt.
Ein gutes Beispiel hierfür ist die Prüfung einer Keksprobe, die mit Puderzucker bestreut ist. Um eine Keksprobe für die Farbmessung vorzubereiten, muss man sie in der Regel in einem Kunststoff- oder Glasbehälter mit einem Schutzdeckel unterbringen. Dieser Deckel verhindert, dass der Sensor die Probe direkt berührt und dadurch beschädigt wird. Aber auch wenn Sie einen Schutzdeckel verwenden, um zu verhindern, dass Ihr Sensor direkt mit der Keksprobe in Kontakt kommt, müssen Sie die Puderzuckerreste, die die Kekse im Probenhalter hinterlassen haben, entfernen. Puderzuckerreste im Probenhalter können den Farbmesswert der nachfolgenden Proben verändern und so die Ergebnisse verfälschen. Aus diesem Grund verbringen die Bediener in der Regel mindestens ein paar Minuten damit, die Oberfläche des Halters zwischen den Messungen gründlich zu reinigen.3 Und diese kleinen Reinigungsarbeiten summieren sich mit der Zeit.