Der Markt für recycelte Kunststoffe bietet eine nachhaltige Alternative zu Neuware, doch die Gewährleistung einer einheitlichen Farbe bei Produkten aus wiederaufbereiteten Materialien stellt eine besondere Herausforderung dar. Farbabweichungen bei recyceltem Granulat können sich auf das Aussehen und die Marktfähigkeit des Endprodukts auswirken.
Im Folgenden finden Sie vier Punkte, die Sie bei der Messung der Farbe von recycelten Pellets beachten sollten:
1. Die Messung der Farbe von recycelten Pellets stellt eine besondere Herausforderung dar
Recycelte Pellets stammen aus verschiedenen Post-Consumer- und Industrieabfallquellen. Diese unterschiedliche Herkunft führt zu Farbvariationen im Granulat. Pigmente und Farbstoffe, die in den ursprünglichen Kunststoffen verwendet wurden, tragen ebenfalls zur endgültigen Farbe des recycelten Granulats bei.
Die visuelle Beurteilung erweist sich bei rezyklierten Pellets als unzuverlässig. Sie ist subjektiv und anfällig für menschliche Fehler, wenn es um Variationen der Oberflächentextur von recycelten Kunststoffen geht.
2. Farbmessung ist entscheidend für Konsistenz
Die Beibehaltung einer einheitlichen Farbe bei Produkten aus recyceltem Kunststoff ist aus mehreren Gründen von entscheidender Bedeutung, z. B:
- Qualitätskontrolle: Eine gleichbleibende Farbe ist ein Zeichen für einen gut kontrollierten Recyclingprozess. Farbabweichungen können auf Sortier-, Reinigungs- oder Verunreinigungsprobleme hindeuten. Wenn die Fehler früher erkannt werden, können rechtzeitig Korrekturmaßnahmen ergriffen werden.
- Ästhetik: Eine einheitliche Farbe gewährleistet ein professionelles, ansprechendes Endprodukt, das den Erwartungen der Verbraucher entspricht.
- Produktleistung: Bei einigen Anwendungen können sich Farbschwankungen auf die Produktleistung auswirken. So zeugt beispielsweise eine gleichbleibende Farbe bei recycelten Automobilteilen von einem präzise gesteuerten Produktionsprozess.