Spektralphotometrie im Verarbeitungszyklus von Nahrungsmitteln
Tatsächlich können Spektralphotometer dazu beitragen, die Farbspezifität von Nussfrüchten in allen vier üblichen Phasen des Lebensmittelverarbeitungszyklus zu erhalten:
1. Lebensmittelfarbe Formulierung
Farbe und Aussehen eines Lebensmittelprodukts sind entscheidend, um das Interesse der Verbraucher zu wecken. Selbst kleine Unterschiede können große Auswirkungen haben. Deshalb testet das Marketing-Forschungsteam oft mehrere potenzielle Farben von Produkten wie Nussbutter mit Fokusgruppen, bevor es sich für die Option mit der größten Anziehungskraft entscheidet. Die Techniker Ihres Marketingteams können mit Hilfe eines Spektralphotometers den Farbbereich und die Spezifikationen für die gewählte Farbe erfassen und so eine Zielvorgabe für den restlichen Verarbeitungszyklus liefern.
Farbmessgeräte können natürlich die gleiche Art von Farbinformationen mit Gradienten entlang der Standard-L-a-b- oder LCH-Koordinaten liefern, aber sie sind nicht geeignet, um Farbvariationen zu messen, die durch Metamerie verursacht werden (d. h. das Phänomen, bei dem zwei Farben unter einer Reihe von Beleuchtungsbedingungen identisch, unter anderen Beleuchtungsbedingungen jedoch als unterschiedliche Farben erscheinen) oder um Variationen zu messen, die durch Unterschiede in der Farbstoffstärke verursacht werden.
Spektralphotometer können einen objektiven Koordinatensatz erstellen, der Metamerievariationen berücksichtigt, die Stärke des Farbstoffs identifiziert und Reflexionsvariationen, die durch geometrische Merkmale des rohen Nussfleischmaterials verursacht werden, einbeziehen oder ausschließen kann. Dies macht sie zu einer weitaus zuverlässigeren Option.
2. Normen und Toleranzen
Wenn die kommerzielle Produktion erst einmal angelaufen ist, gibt es natürlich immer noch viele Schritte im Prozess, bei denen Qualitätsprobleme auftreten können, von der Auswahl der Nüsse bis hin zum endgültigen Mahlen. In der Vergangenheit wurden Spektralphotometer aufgrund ihrer Komplexität und ihres großen Volumens in diesen Verarbeitungsstufen nicht eingesetzt, aber eine neuere Generation von Handgeräten beseitigt diese Probleme.
Lebensmitteltechniker , die in allen Phasen tragbare Spektralphotometer einsetzen, können besser sicherstellen, dass das Produkt am Ende des Zyklus die gewünschte Farbe hat. Denken Sie nur an den Schritt der Hautentfernung: Selbst eine sehr geringe Menge an Hautresten kann der Charge rötliche Pigmente hinzufügen und die Farbe des Endprodukts verändern. Mit Hilfe von Spektralphotometern können Ihre Techniker diese Probleme frühzeitig erkennen, bevor sie zu schwer zu korrigieren sind.
3. Kommunikation zwischen den Verarbeitungsstufen
Aber Rohstoffschwankungen bei Nussprodukten werden manchmal erst in einer späten Phase des Produktionszyklus sichtbar. So kann es beispielsweise beim Rösten regelmäßig zu Farbschwankungen kommen, die von der Konzentration der Öle im Rohmaterial abhängen.
Spektralphotometer bieten immer noch einen Ausweg. Ihre Techniker können sie in einer Feedback-Schleife verwenden, um die Verarbeitungszeiten und -bedingungen in früheren Arbeitsgängen zu ändern, so dass Sie in der Lage sind, über mehrere Chargen des Endprodukts hinweg konsistente Farben zu erzielen.
Variationen der Lichtverhältnisse entlang einer Verarbeitungslinie können ebenfalls den Anschein eines Farbunterschieds erwecken, der in Wirklichkeit nicht zutreffend ist, und auch hier beseitigt die spektralphotometrische Messung jegliche Unsicherheit.