Duochrome Kosmetika helfen den Verbrauchern, dramatische neue Looks zu kreieren. Bildquelle: Unsplash-Nutzer Bernard Osei
Duochrome mag wie etwas klingen, das man in der Automobilindustrie finden würde, aber in den letzten Jahren hat es seinen Weg in die Schminktaschen der Welt gefunden. Duochrome bezieht sich auf eine Art von farbwechselndem Make-up, das nicht wirklich die Farber wechselt. Stattdessen ändert sich das Aussehen je nach Betrachtungswinkel. Es ist ein dramatischer Look, der im Laufe der Jahre auf vielen Laufstegen zu sehen war. Die Herstellung dieses Make-ups ist jedoch ein komplexer Prozess und seine Fähigkeit, mit dem Licht zu interagieren, ist der Schlüssel dazu. Um Farben zu kreieren, die sich je nach Betrachtungswinkel zu verändern scheinen, muss eine präzise, genaue Formel entwickelt werden.
Bei der Herstellung dieser Kosmetika ist viel Raum für Fehler, da die Entwicklung von Interferenzpigmenten abhängt. Diese Pigmente "interferieren" mit einer vorhandenen Farbe, und bei falscher Anwendung kann das Endergebnis glanzlos sein. Daher ist die Grundfarbe der Schlüssel zur Entwicklung eines Kosmetikprodukts, das Interferenzpigmente optimal einsetzt. Mithilfe der spektralfotometrischen Farbmessung können Kosmetikhersteller eine Grundfarbe entwickeln, die perfekt mit Interferenzpigmenten harmoniert, und diese Farbe in die Massenproduktion einführen.
Mit Interferenzpigmenten lassen sich dynamische Kosmetika kreieren, die sich je nach Blickwinkel zu verändern scheinen. Bildquelle: Unsplash-Benutzer Raphael Lovaski