Die Technologie der Farbprozessautomatisierung ermöglicht es Herstellern traditioneller und alternativer Kunststoffe, umweltverträgliche Herstellungsverfahren anzuwenden. Bildquelle: Tanvi Malik
Kunststoffe sind überall um uns herum und erfüllen wichtige Funktionen in praktisch allen Bereichen der modernen Gesellschaft, von der Gesundheitsfürsorge über die Telekommunikation und den Verkehr bis hin zum Bauwesen. Ob es sich um die Zahnbürste handelt, die Sie morgens als erstes in die Hand nehmen, um das Auto, mit dem Sie zur Arbeit fahren, oder um das Gerät, auf dem Sie gerade lesen - Kunststoffe ermöglichen es Ihnen, für sich selbst zu sorgen, mit anderen zu kommunizieren und im täglichen Leben zu funktionieren. Und die Nachfrage nach Kunststoffen steigt; in den letzten 25 Jahren ist die Kunststoffproduktion um fast 300 % gestiegen.
In den letzten Jahren hat jedoch die wachsende Besorgnis über die Umweltauswirkungen von Kunststoffen die Nachfrage nach alternativen Kunststoffformulierungen aus erneuerbaren Quellen wie Methan, Mais und Bakterien angekurbelt. Einige dieser neuen Kunststoffe werden nun in gängigen Anwendungen eingesetzt. Im Jahr 2009 führte Coca-Cola, ein Großabnehmer von Kunststoffen, Flaschen aus Kunststoffen ein, die zu 30 % aus pflanzlichem Material bestehen, und 2010 begann der brasilianische Petrochemiegigant Braskem mit der Verwendung von Ethanol aus Rohrzucker zur Herstellung eines nachhaltigeren Polyethylens, einem der am häufigsten verwendeten Kunststoffe."1 Während die Entwicklung alternativer Kunststoffe spannende Möglichkeiten für die Zukunft der Kunststoffproduktion bietet, bleibt die erdölbasierte Kunststoffherstellung derzeit eine notwendige und unschätzbare Quelle für Kunststoffprodukte. Die Color Process Automation Technology, die im Rahmen einer strategischen Partnerschaft zwischen HunterLab und Plastore entwickelt wurde, ermöglicht es nun, die Umweltfreundlichkeit herkömmlicher Kunststoffe zu erhöhen, indem sie die Effizienz des Herstellungsprozesses selbst steigert, was nach Ansicht der Forscher eine große Chance zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks darstellt.2
Das Ersetzen veralteter, auf Zeitintervallen basierender QC-Praktiken durch eine kontinuierliche spektrophotometrische Überwachung in Echtzeit kann die Effizienz erheblich verbessern. Bildquelle: Niklas Rhöse