Die Farbe des Mörtels trägt zur Ästhetik eines jeden Ziegelbaus bei. Bildnachweis: Unsplash-Benutzer Francesco Mazzoli

Es ist die gleiche alte Geschichte. Der Ziegelstein bekommt die ganze Presse, aber in Wirklichkeit ist es der Mörtel, der alles zusammenhält. Das bedeutet, dass für Architekten, Bauunternehmer, Hausbesitzer und Mörtelhersteller die Farbe des Mörtels genauso wichtig für die Gesamtästhetik eines Bauwerks ist wie die Farbe des Ziegels. Während eine Mörtelfarbe, die den Farbton des Ziegels perfekt ergänzt, nur von wenigen bemerkt oder kommentiert wird, kann falsch eingefärbter Mörtel selbst für den flüchtigen Betrachter unübersehbar werden. Aus diesem Grund achten die Bauunternehmer genau auf die von den Architekten vorgegebene und von den Hausbesitzern gewünschte Mörtelfarbe. Die Hersteller müssen daher ihre Produkte genau überwachen, um sicherzustellen, dass sie kontinuierlich die von ihnen beworbenen Mörtelfarben produzieren. Dies gilt insbesondere für Hersteller, die spezielle Farbbestellungen von Architekten erfüllen und nach den Vorlieben ihrer Kunden mischen.

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Architekten wählen Mörtel, der zur Farbe ihrer Materialien passt. Bildnachweis: Unsplash User Mike Tinnion

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Spektralphotometer messen objektiv die Mörtelfarbe

Hersteller, die uneinheitlich eingefärbten Mörtel produzieren, riskieren einen Imageschaden. Nur wenige Architekten oder Bauunternehmer würden eine ungenaue Färbung für akzeptabel halten, und daher ist es unwahrscheinlich, dass sie die Ästhetik ihres Projekts wegen der lückenhaften Konsistenz eines Herstellers aufs Spiel setzen. Schließlich hängt ihr Ruf auch von der Gesamtästhetik des fertigen Bauwerks ab. Diese Rufschädigung kann sich auch auf den Markt für Hausbesitzer auswirken, da Hausbesitzer und andere Hobby-Maurer ihren Mörtel wahrscheinlich auf der Grundlage von Empfehlungen vertrauenswürdiger Bauunternehmer oder der Verkäufer in den Geschäften auswählen, die ihnen Mörtel verkaufen.

Glücklicherweise ist die Kontrolle der Mörtelfarbe für die Hersteller ein relativ einfaches Verfahren. In erster Linie variiert die Mörtelfarbe auf der Grundlage der Farbe und des Sandanteils in der Mörtelmischung.1 Für Spezialfarben können der Mischung auch trockene Pigmente zugesetzt werden. Die Einfachheit dieses Verfahrens bedeutet jedoch nicht, dass die Verhältnisse nach Augenmaß bestimmt werden können, und schmälert auch nicht die Bedeutung der instrumentellen Farbmessung. Die uneinheitliche Beschaffenheit der Rohstoffe bedeutet, dass jede Charge eine etwas andere Farbe aufweisen kann. Dies erhöht die Bedeutung einer aktiven Farbqualitätskontrolle während des Mischprozesses, denn wenn man sich nur auf vorab gemessene Formeln verlässt, erhält man ungenaue Ergebnisse. Daher ist ein objektives Farbmessverfahren auch dann erforderlich, wenn Chargen desselben Farbmaterials immer wieder hergestellt werden. Ebenso ist die Herstellung von Mörtelchargen nach den individuellen Standards von Architekten ohne genaue, objektive Farbmessung unmöglich.

Um sicherzustellen, dass jede Mörtelcharge innerhalb der festgelegten Toleranzgrenzen liegt, können sich die Hersteller auf Reflexionsspektralphotometer verlassen. Diese Geräte messen die Farbe undurchsichtiger Materialien, einschließlich trockener Pulver oder flüssiger Lösungen, indem sie das von Proben des Materials reflektierte Licht analysieren. Die Proben können innerhalb von Sekunden gemessen werden, und die Ergebnisse werden sofort auf dem Bildschirm des Geräts angezeigt, wenn sie bestanden oder nicht bestanden wurden. Diese Schnelligkeit stellt sicher, dass die Produktion mit einem Minimum an Unterbrechungen fortgesetzt werden kann.

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Eine gleichmäßige Färbung des Mörtels ist bei großen und kleinen Projekten ein erwünschtes Merkmal. Bildnachweis: Unsplash User Namroud Gorguis

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Bessere Kommunikation und einfachere Nutzung

Im Gegensatz zu menschlichen Beobachtern messen Spektralphotometer Farben objektiv. Das menschliche Auge kann Farben je nach Beleuchtung, Tageszeit, Stimmung des Beobachters und anderen subjektiven Faktoren unterschiedlich wahrnehmen, was zu Unstimmigkeiten zwischen verschiedenen Beobachtern führen kann, z. B. zwischen einem Hersteller und einem Architekten. Im Gegensatz dazu verwenden Spektralphotometer einen kontrollierten Lichtimpuls, um Farbinformationen von einer Probe zu erfassen, was sowohl Zuverlässigkeit als auch Wiederholbarkeit gewährleistet. Außerdem wird die Farbe nicht vergleichend gemessen und mit ungenauen Bezeichnungen beschrieben (z. B. mauve, magenta, kastanienbraun usw.), sondern mit Hilfe von Spektralphotometern in einen numerischen Wert umgewandelt, der eine konstante Definition erhält. Dadurch wird die Möglichkeit einer ungenauen Farbabstimmung aufgrund von widersprüchlichen Farbdefinitionen oder schlechter Kommunikation ausgeschlossen.

Moderne Softwarelösungen haben die Bedienung von Spektralphotometern enorm vereinfacht. Voreingestellte Toleranzen für etablierte Mörtelfarben können auf dem Gerät selbst gespeichert werden, wodurch die Farbkonstanz über Jahre hinweg gewährleistet wird.Spezialfarben können ebenfalls in das Gerät programmiert werden, entweder durch Eingabe der gewünschten Farbkoordinaten oder durch direkte Messung. Die Messung einer Probe ist so einfach wie ein Tastendruck.

Der HunterLab-Unterschied

Hersteller von Mörtel und anderen Bauprodukten verlassen sich seit über sechs Jahrzehnten auf die Spektralphotometer von HunterLab. Auf der Grundlage dessen, was wir von unseren Kunden gelernt haben, haben wir unsere Geräte fein abgestimmt, um die Genauigkeit und Zuverlässigkeit zu liefern, die Hersteller für ihre Produkte benötigen. Genauso wie Architekten und Bauunternehmer sich auf die Qualität ihrer Hersteller verlassen, verlassen sich die Hersteller auf HunterLab, um sicherzustellen, dass ihr Mörtel die Farbe hat, die er haben muss. Kontaktieren Sie uns, um mehr über unsere innovativen Produkte, die anpassbare Software und den engagierten Kundendienst zu erfahren.